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Hier werden Ihnen Begriffe aus der TV- und Fernsehwelt erklärt
Als Fernsehen (auch kurz TV, vom griechisch-lateinischen Kunstwort Television) bezeichnet man den technischen, ökonomischen und kulturellen Komplex, der sich um die Aufnahme von Bewegtbildern und Tönen an einem Ort, deren nahezu zeitgleiche oder zeitverzögerte Übertragung an einen anderen Ort sowie ihre dortigen Wiedergabe mit Hilfe eines Fernsehgerätes herum gebildet hat.
Das Wort Fernsehsender bezeichnet
- eine technische Anlage zur Ausstrahlung von Fernsehprogrammen
- eine Einrichtung des Rundfunks
LCD
Ein Flüssigkristallbildschirm oder eine Flüssigkristallanzeige (englisch liquid crystal display, kurz LCD), ist ein Bildschirm bzw. ein Display (Anzeige), bei denen spezielle Flüssigkristalle, die die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen können, zur Darstellung von Zeichen, Symbolen und Bildern genutzt werden.
Die Bildschirme und Anzeigen bestehen aus Pixeln, Zeichensegmenten oder Symbolen, in denen die Orientierung der Flüssigkristalle mit einem elektrischen Feld gesteuert werden kann. Die optische Erkennbarkeit der Orientierung wird mit Polarisationsfiltern erreicht.
Displays an Messgeräten, elektronischen Geräten, Mobiltelefonen, Digitaluhren und Taschenrechnern arbeiten mit dieser Technik. Auch Head-Up-Display nutzen LCD als Bildschirm.
Die daraus entwickelten TFT-Bildschirme enthalten zur Ansteuerung eine Matrix von Dünnschichttransistoren, sie stellen die zurzeit dominante Flachbildschirm-Technologie dar. Weiterhin arbeiten auch Videoprojektoren mit LCD-Modulen.
Plasma
Ein Plasmabildschirm ist ein Farb-Flachbildschirm, der das verschiedenfarbige Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen erzeugt, die durch von Gasentladungen erzeugtes Plasma angeregt werden.
Plasmabildschirme bieten ein helleres, kontrastreicheres Bild und ein größeres Farbspektrum als TFT-Bildschirme, außerdem können sie in Größen von bis zu 304 cm (ca. 120 Zoll) in der Diagonale hergestellt werden.
Verwendung findet der Plasmabildschirm hauptsächlich als Fernseh-Anzeigegerät. Das Plasma-Anzeigeverfahren konkurriert mit der Kathodenstrahlröhre, dem Flüssigkristallbildschirm, dem OLED-Bildschirm sowie zukünftig mit dem SED (Surface-Conduction Electron-Emitter Display, etwa Oberflächenleitendes Elektronen-Emitter Display), dem ZEUS-Display oder dem FED (Feldemissionsbildschirm).
HD Ready
HD ready [eɪtʃˈdiː ˈɹɛdi] (engl. „HD-bereit“) ist ein von der European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association (EICTA) Anfang 2005 geschaffenes Label für Geräte, die hochauflösendes Fernsehen (HDTV) wiedergeben können. Das „HD ready“-Logo ist zurzeit das einzige herstellerübergreifende Siegel in Europa, das eine Mindestkonfiguration für HDTV-Equipment.
Ein Hersteller darf ein Anzeigegerät mit dem „HD ready“-Logo versehen, wenn es
- eine native 16:9-Auflösung von wenigstens 720 Zeilen hat,
- über (mindestens) einen analogen YPbPr-Komponenteneingang verfügt,
- (mindestens) einen HDCP-verschlüsselungsfähigen digitalen Eingang (DVI-D/-I oder HDMI) besitzt und
- über beide Eingänge (jeweils bei 50 und 60 Hertz, beim digitalen unverschlüsselt und verschlüsselt)
- Vollbilder von 1280 × 720 Pixeln (720p) und
- Halbbilder von 1920 × 1080 Pixeln (1080i) annehmen kann.
Das Empfangsteil bleibt dabei unberücksichtigt. Das HDTV-Signal kommt also von einer externen Set-Top-Box (HD-STB) über die erwähnten Eingänge, die als Anschlussbuchsen ausgeführt sind, zum Anzeigeteil. Auf (bisher in Europa nicht erhältliche) Geräte, die in sich (wie beim analogen Antennen- und Kabelfernsehen) Bildschirm und HDTV-Empfänger vereinen („HD IRD“), trifft das Siegel nur bedingt zu. Für diese kombinierten und reine Empfangsgeräte gibt es ebenfalls von der EICTA definiert das ähnlich aussehende Logo „HD TV“
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OLED
Eine Organische Leuchtdiode, kurz OLED (Kurzform für engl.: „organic light-emitting diode“), ist ein dünnfilmiges, leuchtendes Bauelement aus organischen, halbleitenden Materialien, dessen Aufbau dem einer anorganischen Leuchtdiode (LED) ähnelt. Im Vergleich zueinander bieten die organischen Dioden die Möglichkeit zu einer kostengünstigeren Herstellung. Die OLED-Technologie ist vorrangig für die Bildschirmanwendung (z. B. Fernseher, PC-Bildschirme) gedacht. Ein weiteres Einsatzgebiet stellt die großflächige Raumbeleuchtung dar. Aufgrund der nutzbaren Materialien ist die Verwendung der OLEDs als biegsames Display und als E-Paper denkbar und wahrscheinlich.
Große Bildschirme sind bisher noch nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar. Der Durchbruch im Fernseh- und Monitorbereich wird wohl noch einige Jahre auf sich warten lassen. Probleme stellen hierbei vor allem die Verkapselung der Bauelemente und die aufwändigere Ansteuerung der Pixel dar. Im Gegensatz zu spannungsgesteuerten LCDs müssen die OLEDs stromgesteuert werden, das heißt, es muss ein Strom fließen, um Elektrolumineszenz zu erzeugen, weshalb die bisher verwendete, ausgereifte Technologie aus dem LCD-Bereich nicht direkt übertragen werden kann.
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